DWZ von Oliver Brendel (SV 1920 Hofheim)

Die Daten für die DWZ-Entwicklung von Oliver Brendel vom Verein SV 1920 Hofheim stammen aus der DWZ-Datenbank des DSB. Es ist möglich, dass die Turnierdaten von der offiziellen Version abweichen, da auf Seiten des DSB ein Cache-Mechanismus aktiviert ist, um die Anfragelast auf die DSB-Datenbank zu verringern.

Aktuelle DWZ: 2330
Höchste DWZ: 2368
Niedrigste DWZ: 2244
Letztes Turnier: 27. World Senior Chess Championship 2017 Open +50
Gesamtausbeute seit 2011: 54.5 aus 92 Partien
TurnierPunkteErwartungLeistungneue DWZ
Datenübernahme nach DeWIS0.0 aus 00.00002368 - 138
2. Bundesliga, Gruppe West 2010/113.0 aus 74.23822272341 - 139
Hessenliga 2010/20111.5 aus 21.44102342 - 140
20. int. Open Martigny 20114.5 aus 74.93722682333 - 141
Schweiz 2011, Nationalliga A1.0 aus 51.99921612310 - 142
2. Bundesliga, Gruppe West 2011/120.0 aus 00.00002310 - 142
Hessenliga 2011/20121.5 aus 21.64502306 - 143
Schweiz, Nationalliga A 20121.0 aus 21.36102297 - 144
Schweiz,Nationalliga B 20121.0 aus 20.58302307 - 145
Verbandsliga Süd 2012/20132.5 aus 32.08602317 - 146
Mannschaftskämpfe Hessen 2013/20142.5 aus 53.73621252289 - 147
2014 Millionaire Chess Open Las Vegas3.0 aus 83.46022372279 - 148
2. Bundesliga Sued 2014/154.0 aus 75.25721262252 - 149
2. Bundesliga Sued2.0 aus 42.33102244 - 150
Hessische Mannschaftskämpfe 2015/20163.0 aus 32.31902261 - 151
Hessische Verbandskämpfe 2016/20174.5 aus 64.23323002267 - 152
2. Bundesliga West 2016/20171.0 aus 21.11802264 - 153
Hessissche Einzelmeisterschaft 20176.0 aus 94.85723622287 - 154
29.Wiesbadener Schloßpark- Open5.5 aus 74.86623882301 - 155
27. World Senior Chess Championship 2017 Open +507.0 aus 115.49924222330 - 156

Die Regressionsgerade versucht, aus den gegebenen Daten einen Trend der DWZ zu erfassen. Die Aussagekraft für die zukünftige Entwicklung ist jedoch begrenzt: Viele Faktoren können die schachliche Entwicklung beeinflussen, die die Statistik nicht erfassen kann. Bei Jugendlichen zeigt die Gerade häufig nach oben.

Was ist die DWZ?

DWZ steht für Deutsche Wertungszahl und wird offiziell vom Deutschen Schachbund berechnet. Je höher eine DWZ ist, umso stärker wird die Spielstärke eines Spielers eingeschätzt. Meisterspieler haben eine DWZ von 2500 bis 2800; Viele Vereinsspieler haben eine Zahl von 1200 bis 2000. Einsteiger starten oft mit einer Zahl um die 1000 oder darunter. Sie können aber ihre Zahl schnell verbessern, da die DWZ-Formel sie mit dem Gaspedal und der Bremse unterstützt: Wenn ein Spieler mit einer niedrigen DWZ ein starkes Turnier spielt, so wird die DWZ besonders schnell erhöht. Bei schlechten Turnieren sorgt die Bremse dafür, dass die Zahl nicht sehr viel tiefer fällt.

Turniere, die für die DWZ ausgewertet werden sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Die Bedenkzeit muss mindestens 90 Minuten betragen und alle Partien müssen von den Spielern mitgeschrieben werden (die so genannte Notationspflicht). Ebenso muss die DWZ-Auswertung in der Turnierausschreibung erwähnt werden und allen Spielern bekannt sein.

Wie berechnet sich die DWZ? Und wie kann ich meine DWZ verbessern?

Die Berechnungsformel beruht auf Kenntnissen der Wahrscheinlichkeitstheorie. Grundsätzlich wird für jede Partie eine Gewinnerwartung berechnet. Bei gleichstarken Spielern ist die Erwartung jeweils 50%. Ist ein Spieler stärker, so hat er eine höhere Gewinnerwartung; Beispielsweise muss ein Spieler, der 200 DWZ-Punkte mehr hat als sein Gegner, in 2 Partien 1,5 Punkte holen, um seine Zahl zu halten. Erreicht er mehr Punkte, so steigt seine DWZ nach dem Turnier, andersherum sinkt seine DWZ, wenn er weniger Punkte als erwartet erspielt.

Um die DWZ zu verbessern, spielt man am besten gegen gleichstarke oder leicht stärkere Spieler; Dadurch wird man mehr gefordert und man muss sich mehr anstrengen, aber man hat dennoch eine realistische Chance auf einen Sieg oder ein Remis. Rein von der Formel her könnte man auch gegen schwächere Spieler mit einer Siegesserie seine DWZ verbessern; In dem Fall ist der Lerneffekt aber nicht so groß, und es kann sehr schnell schiefgehen, wenn man sich eine Niederlage leistet.